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Brev från Märta till Gerd den 20 september 1946 från Salta
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Salta d. 20. 9. 46
Mein guter strahlend lieber geliebter Mann. Wenn ich Dich mit einem rotgetippten Brief auffrischen kann ist das doch nichts dagegen wie Du mich glücklich machst mit einer Karte vom 27. 8. "Ich hatte vergessen, daß es so schön ist", denn es war 12 Tage seit der vorigen. Bist Du nun auch Schriftsteller geworden. Du mein? Lyrik? Ich bitte nun eine gedruckte Widmung. Erzählen? Gefällt Dir Linköping? Ich glaube dort könnte ich glücklich sein, d. h. seitdem nun die großen Flugwerke dort sind ist wohl ein entsetzlicher Lärm in der alten Stadt. Vielleicht müssen sie schließen, wenn sie auf ihren langen flehenden Annoncen keine Leute bekommen. Tante Karin Björklund meine alte Liebe wohnt dort. Ich sitze allein im Rittersaal über all knistert und zuckts, es ist um 24 Uhr. Ich kriege beinahe Angst. Musst Du denn soviel arbeiten? Für List? Mein Pass ist klar, Eriks auch, aber wir reisen vorläufig nicht. Er ist so lieb, er möchte alles für Dich tun, dabei hat er solche Angst, worüber Ihr Euch unterhalten sollt, wenn Du kommst. Ist das nicht rührend. Es muß ja auch nicht schön sein, einen Bruder so plötzlich wieder zu haben, den man so wenig kennt. Meinst Du nicht auch? Hennings Schulkamerad übt schon günstig. Glücklich, der einen Gerd hat, glücklicher noch der ihn hätte (hier). Erik war enttäuscht, daß es eine sie war. Pappa hat ihn lebhaft getröstet, er hätte ja selbst einmal diese große Enttäuschung erlebt. - Stefan hat ein Auto gezeichnet, das er sich machen will, ein elektrisches, mit allen Kabeln deutlich zu sehen. Seine Berufung ist wohl gegeben. Gute Nacht, Mias Brief hast Du wohl schon. Viel unendliche Liebe. Ich möchte geküsst werden.
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