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Brev
från Märta till Gerd den 5 februari 1946
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Anm. Brevet tycks ha skickats via Miehe, som då var i Schweiz, och bifogades dennes brev av den 10 februari. /SZ
Mein Liebster, kannst Du Dir den Tag vorstellen, wo wir wieder zusammen sind? Wir werden alle vier schüchtern sein. Und Du? Hast Du uns noch recht lieb und lilla Erik auch? Er ist der Liebste von uns. Wenn Du Ausreiseerlaubnis bekommst dann wahrscheinlich nicht Wiedereinreise. Wäre es schwer erst eine Zeit zu arbeiten? Gute Aussichten. Viele Deutsche sind schon hier bei ihren Familien und haben Stellen. Sie verpassen ja weiter nichts, sa Traudel. Was machen Hans, Otto, Hans Chr.? Und wie geht es Mutti. Hätte sie nicht zu Dir kommen können? Kriegst Du warmes Essen? Soll ich Kartoffeln schicken? Ach, man hat so viel zu fragen u. doch geht es so ins Leere hinaus. Erik hat eine hübsche, liebe Frau seit Okt. 45. Er studiert noch. Hast Du Fotos von d. Kindern bekommen. Brauchst Du Schuhe? Nummer? Kannst Du nicht durchs Konsulat schreiben? Oder S.Kirche in Lübeck. Onkel Ottos Freund General Steffens hat Dir vielleicht geschrieben. Er kann sicher helfen, Dich herzukriegen. In Borl. alles gesund und fröhlich. Mamma arbeitet so für Dich und ist auch mit so glücklich über jedes Wort. Wenn es geht, möchte ich erst allein sein mit Dir ein paar Tage. Ich bin so froh und dankbar zu wissen, daß Du es gut hast. Du verstehst ja, daß under ganzes Leben auf Dein Kommen eingerichtet ist. Mein Liebster Gerd, wir gehören Dir ja wie immer und werden es immer tun. Komm nur in meine Arme, da wird alles wieder besser. Die arme Elsa hat es schwer aber ist so tapfer und kämpft für ihre Kinder. Wir grüssen Dir alle.
Deine Märta |
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