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Brevkort från Gerd till Märta den 18 januari 1945
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18. 1. 45. Liebes kleines Ding, in München har mir's garnicht gefallen, deshalb bin ich gleich wieder zurückgefahren. Du kannst Stefan sagen, daß der liebe Gott Pappa dort behütet hat, denn eine Stunde nach meiner Ankunft in Dresden haben die bösen Akaner etwas erhebliches fallen lassen, ich war aber schon weit weit weg in K. Miehe hat Fensterschaden, der Arme. Gleich habe ich Elsa besucht, bei ihr ist aber alles heil. Sie grüßt Dich schön u. dankt für deine Grüße via Gulli. Ihr kleines Mädel ist dick und prächtig, aber nicht so schön wie mein kleines Kerlchen. Es ist immer so hübsch heimzukommen, weil mich da Briefe von Dir erwarten. 3 Stück diesmal! Vielen Dank, Du Liebste. 1) Vom 22. Dez. , Ihr holt 9 (neun) Weinachtsbäume aus dem Wald. Solche Hamsterer! 2) Vom 28. 12. Da bist Du unruhig wegen meiner Pedewe.ité [?], aber das war nicht notwendig, denn das ist nur die erste Zeit und jetzt geht mir's schon wieder großartig. Solesan - zu Befehl, wird genommen. Im Eckzimmer ist es am wärmsten trotz der schiefen Wände, weil Frau Hoeland nebenan heizt. Das Buschalbum ist bei Mu. weggekommen. Der Schraubschlüssel war lange verschwunden, wurde dann nach M's Weggang mitten auf dem Fußboden liegend gefunden. Schade - aber es gibt ja Schlimmeres heutzutage. Schaffell = Schaf-fell, die Haut des Schafes. Liegt unterm Schreibtisch. Wie herrlich, daß Erik zuhause war und so fleißig jultomten gemimt hat. Dank für die Bilder! (Mormor mit kl. Erik, die 3 im Okt., Ihr 4 als Råprov.) Wollen wir Klein Erik nicht Klerik nennen? Wo er doch so frisch christianisiert ist. 3) Und zuguterletzt Dein liebster Schreibmaschinenbrief. Återkommer. Meine beiden Füller sind kaputt, Reparatur endlos. Hoffentlich kannst Du mein Gekratzel lesen. Jetzt gehe ich zu Bertchen u. lade ihn ein bei mir zu wohnen. Wäre ganz nett, macht er aber bestimmt nicht. Ich hab Dich so lieb! Jag har Dig så
snäll. |
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