Februari
1920

April
1920
Brev
från Julius af Sillén till Gunhild af Sillén
Strengnäs 8/IV 20
Kära Gunhild!
Tack, mitt kära barn, för ditt bref, som jag fick alldeles
nyss! Du kan nog utan några mina försäkringar tänka
dig, huru innerligt hvad du skref måste glädja mig. Tack
för all din dotterliga och systerliga kärlek. Gud löne
dig härför genom dina egna barn!
Att lilla Märta är bättre igen, var också en underrättelse,
som var ägnad att flytta en sten från mitt tungt andande
bröst. Ack om hon finge stadigt gå fram på den vägen:
ja den tredje generationen finge - tills vidare - stå på
benen!
Äfven för Axel, som är så fästad vid din
lilla flicka, skall det bli en uppmuntran att höra, att hon är
bättre - alla skola vi säga: bra?
Jag kan inte vara nog tacksam för att Vendela fått vara
så pass frisk under denna pröfvotid. Men nog undrar jag med
ängslan, hur länge det skall räcka. I synnerhet som det
vanliga svåra problemet, pigproblemet föreligger till lösning
men inte tycks kunna få någon sådan. Och mina revolutionära
förslag, t. ex. att låta Stadshotellet skicka hit middag,
som väl är det besvärligaste arbetet, vill Vendela inte
höra talas om. Ej heller att ta en "herrskapsflicka"
i huset - och jag inser nog, att en sådan skulle ha svårigheter
och obehag af förut okänd art i släptåg, eller
åtminstone kunna ha det. Allra minst är Vendela hågad
för att lämna alltsammans och lefva på pensionat. Det
vore ju rent fysiologiskt det bekvämaste - mej finge man väl,
om jag lefde, få in på sjukhus - men se psykologiskt
åter! då tror jag, att Vendela skulle snarare gå under
på den fullkomliga pensionatshvilan än på det nuvarande
köks- (och höns-) jäktet. Sic est vita hominum!
Jag hoppas, kära Gunhild, att din familjeslafvinna kommit
åter från hufvudstaden, så att inte du är i samma
läge som vi. Jag hörde nämligen af Elof, att hon gjort
en resa till Stockholm, och det brukar vara synnerligt farligt.
Du måste förlåta mig, kära barn, att jag skrifver
med blyerz och således kanske inte så lätt dechiffrerat,
men det är alltför svårt, om ens görligt, att skrifva
med bläck, när man ligger till sängs.
Helsa på det hjärtligaste till make, moder, Märta!
Mäster Erik lär väl tills vidare inte ta någon
notis om mina helsningar.
Vendela och Märta bedja mig helsa till eder alla.
Tack än en gång, kära barn!
Far
Maj
1920
Brev från
Walther Zenker till Elof och Gunhild af Sillén
[Anm. Sommaren 1920 skickade Walther och Elisabeth Zenker
(mina farföräldrar) sin dotter Helene (min "Tant Lene")
till Sverige inom ramen för ett kyrkligt program, där tyska
barn togs emot i svenska värdfamiljer för att rekreera sig
och "äta upp sig" efter hungerblockaden
1919. Det var meningen att Helene skulle bo hos en prästfamilj,
men genom en förväxling eller ändring i sista minuten
kom hon att tas emot på Salta i stället, en liten ändring
med långtgående konsekvenser för alla nu levande medlemmar
av klanen Tiblin-Zenker! /SZ]
Leipzig, Albertsstr. 38, 30. Mai 1920
Hochgeehrter Herr Bruder.
Sie geben mir durch Ihren menschenfreundlichen Entschluß, mein Kind
auf eine lange Zeit und ohne jeder Entgelt in Ihr Haus aufzunehmen,
noch in einem anderen Sinne, als in dem wir Geistlichen den Brudernamen
zu brauchen gewöhnt sind, das Recht, mich dieser schönen Anrede
an Sie zu bedienen.
Ich habe in erster Linie das Bedürfnis, gleich in dem Augenblicke,
in welchem meine Tochter Helene in Ihr Haus eintreten darf, Ihnen innigsten
Dank für diese Aufnahme auszusprechen. Uns Eltern wird es wohl
nicht ganz leicht, auf längere Zeit ein liebes Kind entbehren zu
sollen; das ändert aber nichts an der sehr großen Freude, daß ihr
durch Ihre und Ihres Hauses Güte an leiblicher und geistiger Hilfe
ein so großes Glück zu Teil werden soll. Und meine Frau und ich
freuen uns innig, daß es gerade ein Pfarrhaus ist, in welchem sie eine
Heimat finden wird.
Unsre Agnes Helene, geboren am 2. November, getft. am 16. Dezember
1907, ist das älteste von den 3 Kindern meiner 2. Ehe. Sie hat
einen Bruder von 11 und ein Schwesterchen von 7 Jahren. Aus der ersten
Ehe lebt im Hause - nach 5 schweren Kriegsjahren - ein 26jähriger
Sohn, stud. theol. - und außerhalb ist als Gärtnerin tätig
eine 21-jährige Tochter. Dieser im ländlichen Berufe nachzufolgen
ist auch ein Wunsch unserer Helene. Sie werden in ihr ein Kind kennen
lernen, über dessen Folgsamkeit und Aufmerksamkeit Sie sich hoffentlich
nicht zu beklagen haben werden; sie ist begabt genug, um ihre Schulaufgaben
gut zu erfüllen, nicht gerade sehr lebhaften und erfinderischen
Geistes, mehr empfangend als schaffend, jetzt auch, wohl infolge der
auf uns Allen lastenden schlechten Ernährung, ein wenig matt und
deshalb zu ernsten Stimmungen geneigt. Aber ein deutlicher Wesenszug
in ihr ist doch auch eine Neigung zu frischer praktischer Lebendigkeit;
Turnen, Schwimmen, Tanzen und auch ein wenig Musizieren liegt ihr am
meisten am Herzen. Ich hoffe, daß es ihr nicht schwer fallen wird, sich
in das fremdartige Leben im fernen Lande einzufügen. Und wie wertvoll
wird ihr Alles sein, was sie bei Ihnen empfangen wird! Wir dürfen
glauben, daß Gott ihr gerade an einem Punkte ihrer Altersentwicklung
das große Glück will zu Teil werden lassen, an dem sie reif genug
ist, wichtige Eindrücke fürs Leben festzuhalten. So vertrauen
wir Eltern sie denn Ihrer Liebe aufs Dankbarste an, in herzlicher Zuversicht,
daß es Gottes Wille ist, ihr leiblich und seelisch großen Segen zuzuwenden
und ihr Kräfte zu schenken für eine Lebenswanderung in ihrem
Vaterlande, das der Treue seiner Kinder um so mehr es auf lange Zeit
hinaus noch innere und äußere Qual wird zu erleiden haben!
Meine Frau und ich bitten, uns Ihnen und der gütigen Pflegemutter
herzlich empfehlen zu dürfen als Ihre dankbar ergebenen
Superintendent Zenker u. Frau
Juni
1920
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Lene och Henning sommaren 1920. Föga
anade de då att de skulle gifta sig med varandra 1933!
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Vykort från
Wendela af Sillén till Märta den 8 juni 1920
Vykort från
Hans Zenker till Helene Zenker "bei Herrn Rittergutsbesitzer"
E. af Sillén den 14 juni 1920
Leipzig,
Albertstraße 38I, am 14. 6. 20.
Liebe Helene, ob es wohl etwa so bei Dir aussieht? Wir versuchen täglich,
es uns immer deutlicher vorzustellen. Dein Brief war ja fein anschaulich.
An dem Sonntag, als Ihr vom reichen Mann u. armen Lazarus hörtet,
ist derselbe Text auch uns gepredigt worden. Das hat Luther selbst noch
so angeordnet. So einig sind wir mit den Schweden. Ohne unsern Luther
und ohne ihren Gustav Adolf hätten beide Völker keine freie
protestantische Kirche. Hilf an Deiner Stelle, die stolze Freundschaft
zu erhalten.
Dein Bruder Hans.
Juli
1920
Brev från
Elisabeth Zenker till Gunhild af Sillén
Leipzig, d. 6. 7. 20
Sehr geehrte, liebe gnädige Frau!
Was für eine große Ueberraschung enthielt Helenes
letzter Brief, der pünktlich am 3. d. M. eintraf! Ich möchte
Ihnen und Ihrer verehrten Frau Mutter herzlich danken, daß Sie in Ihrer
großen Güte an Gerd und Hertha gedacht haben und Ihnen eine so
große Freude bereitet haben. Sie können sich denken, daß ds schwedische
Geld den Kindern die größte Geburtstagfreude war und sie die herrlichsten
Pläne schmieden, was wir dafür kaufen können. Vorläufig
standen auf Herthas Geburtstagstisch aber die ersten Erdbeeren in diesem
Jahr und es waren auch schon die letzten, die ich bekam. Wir sind hier
in der Jahreszeit doch gut 14 Tage voraus. Helenes Briefe machen uns
immer sehr froh und wir können Ihnen und Ihrem verehrten Gatten
garnicht herzlich genug danken für die herrliche Zeit, die unser
Töchterchen bei Ihnen verleben darf. Hoffentlich haben Sie auch
ein wenig Freude an ihr, und sie läßt sich nicht gar zu sehr verwöhnen,
sondern greift auch tüchtig mit zu im Haushalt. Sie hat ja sicher
den besten Willen, aber bei den Kindern fehlt es ja so leicht an Ausdauer.
Mit vielen, dankbaren Grüßen auch von meinem Mann
und den Kindern an Sie, verehrte, gnädige Frau, an Ihre lieben
Angehörigen und an Helene einen besonderen Gruß.
Ihre sehr ergebene
Elisabeth Zenker
Brevkort
från Gunhild af Sillén till Elvira Tiblin den 23 juli 1920
Lilla mamma. Vi må så gott, men vilja aldrig hemåt.
I dag foro vi ut med en liten båt i havsbandet till Styrsö.
Lite regndisigt. Vi bo på Sv. Amerikalinj. hotell o. ville så
gärna få se Gripsh. komma in sönd. morgon. Sen kanske
vi följa med till U.S.A.!!! I am very happy.
Ska nu göra utflykt o. bada i väntan på sladden ti...
[?]. Fint.
Må gott.
Gun.
September
1920
Vykort från
Helene Zenker till "Rittergutsbesitzer" Elof af Sillén
den 17 september 1920
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Leipzig. 17. 9. 20.
Lieber Onkel, liebe Tante und alle andern.
Gestern bin ich hier sehr gut angekommen. Jetzt wenn man
in Leipzig sitzt, sehnt man sich nach dem herrlichen Salta.
Ihr Lieben, habt nochmals 1000 Dank für alles Gute
was Ihr an mir und den Meinigen getan habt. Wie erstaunt
waren die Eltern als sie meine dicken Arme sahen, und die
roten, dicken Backen. - Wie geht es Euch? Seid herzlich
von Eurer dankbaren Helene gegrüßt.
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Brev
från Elisabeth Zenker till Gunhild af Sillén den 19 september
1920
Leipzig, d. 19.9.20
Liebe, verehrte Frau!
Mit inniger Freude schloß ich am Donnerstag
abend wieder mein liebes Mädel in die Arme! Es war ein zu schöner
Augenblick, als die strahlenden Kindergesichter aus dem Zuge schauten
und nun so ein glückliches Wiedersehen mit Eltern und Geschwistern
gefeiert wurde. Aber wie hat sich unsere Helene verändert! So groß
und so kräftig ist sie geworden, sie wird von Vielen gar nicht
mehr erkannt! Wir staunen immer, was sie für feste Arme bekommen
hat, ja das Vierteljahr Landluft und die herrliche Kost haben Wunder
getan. Wir können Ihnen Allen ja nie genug danken, was Sie für
unser Kind getan haben, wie liebevoll Sie sie an Ihr Herz genommen haben.
Sie ist unermüdlich im Erzählen
und ich lebe ihre ganze schöne Ferienzeit nun noch einmal mit ihr
durch. - Es tat mir so leid, daß Sie zu guter Letzt auch Mühe und
Sorge mit ihr hatten durch ihre Erkrankung; haben Sie auch noch herzlichen
Dank für Ihre lieben Zeilen. Helene kam ganz munter an und man
merkte wirklich nicht, daß sie etwas an Gewicht verloren hatte. - Als
sie nun zu Hause auspackte, da war es uns wie am Weinachtsabend, - Sie
hatten ihr in Ihrer Güte ja eine ganze Bescherung mitgegeben, -
Zucker, Speck, Butter, Mehl, das sind alles seltne, kostbare Gaben bei
uns in Deutschland. Und die reizenden Sachen, die Ihre Frau Mutter Helene
genäht hat, - nun, Sie müssen sich's schon gefallen lassen,
daß wir Ihnen Allen immer wieder ein herzliches: Gott vergelte es Ihnen!
sagen. - Mit den besten Empfehlungen an Ihre verehrte Frau Mutter und
Herrn Gemahl bin ich
Ihre ergebene
Elisabeth Zenker
Brev
från Helene Zenker till Elof och Gunhild af Sillén den
19 september 1920
Brev från
Walther Zenker till Elof af Sillén den 19 september 1920
Leipzig,
am 19 September 1920
Sehr geehrter Herr af Sillén.
In dem Augenblicke, in welchem unsere Tochter nach dem langen glücklichen
Leben in Ihrem Land und Haus wieder in das Elternhaus zurückkehrt,
muß der Vater dem teuren Manne die Hand drücken, der ihr
solange Zeit die ganze Vatertreue geschenkt hat! Wie sollen wir Ihnen
danken? Sie haben das leibliche Wohl unseres Kindes so gefördert,
daß wir über ihr Wachstum ganz erstaunt sind. Aber noch höher
veranschlage ich, was Sie ihr an seelischen Werten durch Ihre ganz elterliche
Güte und durch die ganze Luft, die Ihr Haus durchweht, gegeben
haben. Wir finden unser liebes kleines Mädchen merkwürdig
gereift und, was noch mehr ist, innerlich beglückt. Immer wieder
können wir nur wünschen, daß der Sonnenschein in dem
jungen Herzen bleibe, und wir wollen alles tun, um die schönen
Erinnerungen wach zu halten in ihr, von denen sie jetzt so beglückt
erzählt. Es sind ja auch für uns Ältere Erinnerungen
aus einem Märchenlande; dort kennt man noch nicht die dunkle Not
der Industrialisierung und Übervölkerung, welche schon vor
dem Kriege unser Leben nach manchen Seiten vergiftete und jetzt sich
als die Wurzel unendlichen Unglücks erweist.
Wenn ich meiner tiefen Dankbarkeit nur eine Bitte hinzufügen darf,
so ist es die, daß auch Sie, hochverehrter Herr, von Zeit zu Zeit
durch ein freundliches Wort an Ihr Pflegekind die Erinnerung wieder
beleben möchten. Und, was uns Ältere betrifft, so ist von
Ihrem Lande und von dem Manne, der ja der Urheber der uns erwiesenen
Wohltat ist, ein Wort ausgegangen, das uns verbunden halten möge:
Evangelische Katholizität! Doch nein, neben diesem Allgemeinen
wird das ganz Persönliche, meine Dankbarkeit, immer an Sie fesseln
Ihren stets ergebenen
Superintendent Zenker
November
1920
Brev från
Helene Zenker till Elvira Tibblin
Leipzig, den 4. 11. 1920.
Kära Mimmi!
Nu skall du ha ett brev ifrån mig. Kan du förlåta
mig, att jag ha icke skrivit till dig. Men jag måste lära
mig så mycket.
Min mor skicker en bok från "der Münchner Galerie"
som en skänk. Från Cassel, Berlin och Dresden finns det också
(några) vilken. Om du skickar 10 kronor, det är ungefär
130 Mark, då kan min mor köpa tre bok och kanske en små
monographie (eller en almanack) därtill. Men, Mimmi, du måste
förstå det, man (skulle) måste skriva en tillägnan
i alla bok. Man måste göra det så, emedan det bli mycket
dyr, när man inte gör sådär. (Valuta!) Man måste
skriva det också på titelblad, det är föreskrift.
Om du vill skänka det bort, då vet jag inte, hur du kan göra
det. Men du vill väl lägga det i flygeln?
Jag tackar så rysligt mycket för breven. Jag var så
glad när han kommer till mig. Det är roligt, att lilla Märta
ha upplevat sitt födelsedag så bra. Och åtta dagar
sen, ha jag hafft min födelsedag. Jag ha fått så mycket.
Ett par strumpor, två ordbok, (svensk-tysk, tysk-svensk) det är
bra. Två bok med visar. Många kort och mycket mera. - Jag
vill också inbjuda mina vänner.
Från den fem kronor ha jag fått 70 Mark. Det är så
mycket. Jag måste tackar så mycket! Jag skall spara det
för en resa med min syster.
Här är det mycket kallt. Vi har en duktig östan alla
dagar. Det var bra, när jag var i Sverige.
I skola ha jag mycket arbete. När jag talar engelska, då
talar jag lite svenska med. Och ibland talar jag engelska, när
jag skall talar svenska. Jag sjunga mycket "Du gamla, du fria".
Min mor ha en bok, då (det) stå: "Du gamla" och
"Liten Karin", "Näckens polska" och "Ack,
Värmeland du sköna". Då lärer jag mig.
Jag helsa alla så mycket.
Din "lilla Nene".
Jag ha den ära och gratulera till morbror Henning.
Brev från
Helene Zenker till Gunhild af Sillén
Leipzig, den 7. XI. 1920
Liebe Tante und alle andern!
Heute will ich deutsch schreiben, weil nicht mehr viel Zeit ist. Ich
möchte Euch erzählen wie es am 6. November in Lützen
war. Erst sind wir Kinder, die in Schweden waren, mit dem Zug nach Lützen
gefahren, und dort haben wir uns an den Zug der Schweden und auch Deutschen,
angeschlossen. Unter Musik sind wir dann alle zu der Kapelle gegangen.
Drei Studenten (mit weissen Mützen) trugen Fahnen. Auf der einen
stand: "Till Gustaf Adolfs minne hans stad Göteborg".
An der Lützener Kirche, am Rathaus und noch an andern Häusern
waren schwedische Fahnen aufgehangen worden.
In der Kapelle sangen wir erst "Ein' feste Burg ist under Gott".
Dann wurde eine schwedische Ansprache, und dann eine deutsche, gehalten.
Es war über Jesaja 40, Vers 31. Nachher wurden noch von: "Allein
Gott in der Höh' sei Ehr" 2 Verse gesungen.
Vor der Kapelle liegt noch der Stein wo Gustaf Adolf sein Haupt drauf
gelegt hatte als er starb. Dort wurden nun noch viele Kränze hingelegt,
von Schweden und Deutschen. Nächstes Jahr wollen wir Schwedenkinder
das auch tun. Zuletzt wurde noch "Du gamla, du fria, du fjällhöga
nord" gesungen. Da haben wir auch tüchtig mit gesungen.
Ach, am liebsten möchte ich gleich heute wieder nach Schweden.
Es war doch eine zu schöne Zeit, und ich kann Euch nie dankbar
genug sein für diesen Sommer in dem Lande des Friedens.
Dieser Aufsatz stand in unserer Zeitung. Vielleicht könnt Ihr
ihn einmal lesen. Ich finde, daß es genau so in Schweden
ist.
Nun lebt alle wohl!
Es grüßt Euch herzlich
Eure Helene.
Jag vill komma tillbaka nästa sommern.
Brev från
Helene Zenker till Märta och Erik af Sillén
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Snälla lilla Märta och Eric!
Nu skall Ni har en brev också. Hur mår ni? Vi talar
så mycket om Eder. Har ni snö nu? Vi har bara på
morgon rimfrost. Då är det mycket kallt, Och tänk,
i går har varit på skridskobana. Det var mycket fint.
Kan ni också åka på dammen?
What gör ankorna i vintern? Har ni ätit en? Denna unga
ankornar är vell stor nu.
Vi äro mycket glad när julen kommer. Och vi sjunga
duktigt.
Märta lilla, jag må ligga så gärna hos
dig och sjunga att du kan sova. Jag tycker mycket till denna tid.
Talar Eric ibland från "Nene"? Eller har han
glömt mig? Men nu måste jag gå i bed och jag
skall "lulla".
God natt till Märta och Eric.
Eder Helene
Hälsa Papa och Mamma.
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December
1920
Brev från
Walther Zenker till Elof af Sillén
Leipzig, Albertstr. 38, 19. Dezember 1920
Hochgeehrter Herr af Sillén
Heute darf ich ich einen besonderen Auftrage entledigen: unsere Schweden-Kinder
haben gestern eine Adventfeier gehalten, nach schwedischer Art, mit
Lichterkränzen auf den Köpfen und geschmückten Leuchtern
auf den Tischen. Die Eltern durften frohe Zeugen der dankbaren Liebe
zum Volke der Wohltäter sein, welche diese Kinder zu einer besonderen
Gemeinschaft verbindet. Das ganze Fest verwandelte sich in ein Fest
der Dankbarkeit. In vielen Reden wurde es den anwesenden Vertretern
der schwedischen Kolonie in Leipzig gesagt, wieviel wir Ihrem edlen
Volke verdanken, nicht nur mit der materiellen Hilfe einer besseren
Ernährung sondern noch viel mehr mit den tiefen Eindrücken
ungetrübten, starken und reinen germanischen und christlichen Seelen-
und Familienlebens, welche Sie unsern Kindern gewährt haben und
mit welchen Sie ihnen Ideale für das ganze Leben schenken. Auch
ich habe das Wort ergriffen und für die Enköping-Gruppe unsrer
Kinder den Dank dargebracht. Wir möchten nun gern, daß
in den Häusern unsrer Wohltäter drüben am Mälarsee
man davon wisse, und ich bin beauftragt, Sie, hochverehrter Herr af
Sillén, um gütige Weitergabe dieses Briefes nach Gumlösa,
Ingeborge, Vappa u.s.w. zu ersuchen. Wir würden auch dankbar sein,
wenn Sie die beifolgenden
Worte in Ihrer Sprache gütigst der Zeitung Ihres Kreises übermittelten.
In herzlicher, dankbarer Verehrung begrüßen Sie
und Ihr Haus und alle andern Wohltäter im Kreise Enköping
mit Segenswünschen zum Christfest.
Superintendent Zenker
und alle Eltern der Enköping Kinder